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Häufige Fragen

 

Was heißt B.A.R.F. eigentlich?

Die Meinungen über die Bedeutung der Abkürzung „B.A.R.F.“ gehen weit auseinander,
bedeuten tun sie aber alle das gleiche.

B.A.R.F. = "Born-Again Raw Feeders"
oder
"Bones and Raw Food" (Knochen und rohes Futter)
oder
Biologically appropriate raw food (biologisch angemessenes rohes Futter)
oder
"Biologisch Artgerechtes Rohes Futter"

Richtig ist, dass B.A.R.F. so natürlich und rohbelassen wie möglich verfüttert wird. Frische Rohware (Fleisch, Knorpel, Gemüse und Obst) werden ohne Konservierungsmittel, Zusatzstoffe oder anderen beigemischten „Füllstoffen“ in rohem Zustand an den Hund verfüttert.

Ist Rohfütterung teuer?

Da die Anhänger des B.A.R.F. stetig mehr werden gibt es inzwischen viele Händler mit einem gut sortiertem Angebot, bei denen man qualitativ hochwertiges Fleisch (Frostfutter) bestellen / kaufen kann.
Bitte beachten Sie aber, auch beim Fleisch (Frostfutter) gibt es Qualitätsunterschiede.
Obst und Gemüse hat im Normalfall jeder selbst im Haus.
B.A.R.F. ist meist sogar günstiger als ein „gutes“ Fertigprodukt wie industriell gefertigtes
Dosen- oder Trockenfutter.

Wie fange ich am besten an?

Mischen Sie niemals B.A.R.F. mit Fertigfutter zusammen, die verschiedenen Verdauungszeiten von Industrie-Fertigfutter und Rohfutter können zu Verdauungsstörungen führen.
Die Futterumstellung können Sie –bei gesunden Hunden- von heute auf morgen durchführen.
Achten Sie darauf, dass das Rohfutter die ersten Tage in kleineren Portionen verteilt auf den Tag gefüttert wird, dies erleichtert dem Verdauungstrakt die Umstellung.
Weiter ist es ratsam vorerst „leichte“ Kost zu füttern. (Blättermagen, Pansen, Pute und Huhn).
Das Gemüse & Obst mischen Sie püriert /gemixt unter das Fleisch.

Wie viel muss ich meinen Hund füttern?

Die richtige Futtermenge hängt von einigen Faktoren ab: Alter, Größe, Gewicht, Aktivität, …
Als Faustregel gilt: 2-3% des Körpergewichts des Hundes entspricht einer Tagesration.
Die Zusammensetzung dieser Tagesration sollte zu 60-75% aus Fleisch+Knorpel und
aus 40-25% Obst/Gemüse + Zusätze wie z.B. Öl bestehen.

Warum trinkt mein Hund weniger?

Der Wasserbedarf ist bei der Rohfütterung wesentlich geringer als bei der Fütterung von Trockenfutter. Fleisch und Gemüse/Obst bestehen Großteils aus Wasser wodurch der Hund bereits beim fressen reichlich Flüssigkeit aufnimmt.

Mein Hund setzt weniger Kot ab! Ist das normal?

JA! Das Kotvolumen verringert sich meist enorm. Das liegt daran, dass industriell hergestelltes Futter meist zu 60-90% aus Getreide und „Abfall“ (z.B. Zellulose = Baumrinde, Tiermehl = gemahlene Knochen, Nebenerzeugnisse = Krallen, Schnäbel, etc.) besteht. Diesen „Abfall“ kann Ihr Hund nicht verwerten und scheidet diesen daher wieder aus. Rohfutter kann (fast) vollständig verwertet werden.

Was darf ich meinem Hund füttern?

Die Auswahl an Rohfutter ist sehr groß, anbei ein kleiner Ausschnitt:
Fleisch: Pansen, Blättermagen, Rind, Huhn, Pute, Pferd, Wild, Lamm, Fisch
Obst: Banane, Apfel, Birne, Pfirsich, Wassermelone, Pflaumen (entkernt), Kirschen
Gemüse: Blattsalat, Gurke, Rote Beete, Paprika, Kartoffeln (gekocht), Möhren, Kohlrabi
Kräuter: Schnittlauch, Petersilie, Dill, Kamille, Pfefferminz
Kohlenhydrate: (gekocht): Nudeln, Reis, Weizenkleie, Haferflocken
Milchprodukte: Hüttenkäse, Naturjoghurt, Quark, Käse
Sonstiges: Bierhefe, Brot (getrocknet), Eier (roh oder gekocht mit Schale), Öl, Leinsamen

ACHTUNG: Manche Lebensmittel (hier nicht aufgeführt) können für Hunde giftig sein,
wenn Sie sich nicht sicher sind, fragen Sie bitte bei uns im HundeZentrum Kipfenberg oder
Ihrem Tierarzt !!

Darf ich Knochen füttern?

Ihr Hund sollte hin und wieder Knorpel und weiche fleischige Knochen zu fressen bekommen.
Die Knochen dürfen keinesfalls gekocht werden – Splittergefahr!
Die „weichen“ Knochen sind z.B. Hühnerhälse, Lamm- & Kalbsrippe, Kalbsbrustbein, Sandknochen. Achten Sie beim Füttern unbedingt darauf, dass der Hund die Knochen nicht schlingt.
Zuviel Knochenfütterung kann zu Verstopfungen (harter weißer Kot) führen. Knochen MÜSSEN nicht gefüttert werden, es ist durchaus auch ausreichend, wenn der Hund Knorpel im Fleisch zu sich nimmt. Um den Calciumgehalt zu sichern, falls Sie keine Knochen füttern wollen, können Sie das auch mit Ergänzungsmitteln die Sie über das Futter streuen erreichen.

Welche Ergänzungsmittel sind sinnvoll?

Hier gilt „weniger ist oft mehr“.
Man sollte die Rohfütterung nicht mit zu vielen Zusätzen / Ergänzungsmitteln übersähen.
Wie anfangs beschrieben heißt es ja „Biologisch artgerechtes rohes Futter“ – der Wolf packt auch keinen Gewürzstreuer mit diversen „Mittelchen“ bei seinem frisch gerissenen Reh aus bevor er loslegt und um es zu fressen.
Die Ergänzungsmittel die Sie zufügen sollten hängen immer davon ab, was Sie Ihrem Hund an Rohfutter und Beilagen anbieten – im Normalfall ist es vollkommend ausreichend was er damit zu sich nimmt.
- hierzu kann Ihnen das HundeZentrum Kipfenberg oder Tierarzt ausführliche Informationen geben.
Weiterhin ist es ratsam regelmäßig (1x im Jahr) ein Blutbild beim Tierarzt machen zu lassen, um zu sehen ob alle Werte in Ordnung sind.
Sinnvolle Zusätze sind: z.B. Öle (Lachsöl, Rapsöl, Olivenöl), diverse Kräutermischungen und Meeresalgen.

 

Das HundeZentrum Kipfenberg nimmt sich gerne die Zeit um gemeinsam mit
Ihnen und Ihrem Vierbeiner die richtige B.A.R.F.-Speisekarte zusammen zu stellen.
Rufen Sie einfach an, besuchen Sie uns im Laden oder vereinbaren einen Termin mit uns.